Von Bienen und Imkern-Teil 2

Habt ihr den ersten Teil unseres Beitrags über die „BusyBees“ gelesen? Es hat unglaublichen Spass gemacht in dieses interessante Thema abzutauchen. Seid ihr auch schon engagiert für die Nutztierchen? Habt ihr ein Bienenhotel? oder kennt ihr jemanden der imkert?

Untenstehend findet ihr ein paar Tipps und Tricks und eine Zusammenfassung  was ihr alles für die Bienen machen könntet.

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Zwieter Teil unseres Bienenbeitrags:

Was kann ich für die Bienen tun?

Menschen, denen etwas an den Bienen liegt, können diese fleissigen Tiere auf vielfältige Weise unterstützen: Zum Beispiel, indem man für etwas mehr Biodiversität auf dem eigenen Balkon oder im Garten sorgt. Denn Bienen lieben Abwechslung:

1.   Berücksichtigt Regionale Imker bzw. Honigproduzenten
Die Kosten für die Bienenstöcke und die imkerei sind nicht gering. Es ist ein teures Hobby und bringt je nach Saison und Jahr mehr oder weniger Honig. Also unterstützen wir gerne auch unsere regionalen Honigproduzenten und unterstützen damit auch die Bienen.

2. Einheimische Wildpflanzen anbieten
Bienen brauchen ein gutes Nahrungsangebot, damit sie genug Pollen und Nektar sammeln können. Vorallem auch im Sommer. Auf kleinen Flächen ist vieles möglich.

3. Verschiedene Blütezeiten
Damit Bienen immer Nahrung finden, ist ein konstantes Angebot an blühenden Pflanzen durch das ganze Jahr ideal.

4. Künstliche Nisthilfe
Immer beliebter werden Wildbienen-Häuser für hohlraumbewohnende Arten. Hier kann man gerade mit Kindern sehr gut Wildbienen beobachten. Künstliche Nisthilfen kann man kaufen oder mit Gartenmaterialien selber basteln. Sie funktionieren nur, wenn den Bienen rundum passende Nahrung angeboten wird.

5. Patenschaften für Bienenvölker
Ich habe mit der Familie zusammen eine Patenschaft für ein Bienenvolk übernommen. Die Bienen werden fremdbetreut und ihr seid quasi «Götti/Gotti» von den Bienen. Informiert Euch, es gibt sicher auch Möglichkeiten bei Euch in der Nähe. «Meine» Bienen sind von hier: http://www.kehrsatzer-biene.ch/produkt/bee-young-patenschaft/

6. Keine Düngemittel
Benutzt wenn möglich kein Gift / Unkrautvernichter im Garten, die Bienen werden es Euch danken.

Einige sonstige Engagements für die Bienen in der Schweiz:

  • Über den Dächern Berns wird Honig produziert (Hotel Schweizerhof, Bern)
  • Die Imkerei ist eines von sieben von der Coop-Bienenkampagne unterstützten Projekte. Gemeinsam mit den Partnern Bio Suisse, Biotta, Ramseier, Ricola und Weleda hat Coop eine Kampagne ins Leben gerufen, um sich für den Schutz der Lebensräume der Bienen sowie für Jung-imkerprojekte einzusetzen.
  • Mit Bienen- Engagements vieler Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen entstanden in der ganzen Schweiz Kräutergärten, Biotope und Wildbienennistplätze.
  • Die gemeinnützige Organisation engagiert sich für die über 600 Arten von Wildbienen in der Schweiz. wildBee nimmt Kinder und Erwachsene auf die spannende Entdeckungsreise zu den wichtigen Bestäubern und bietet vielfältige Bildungsangebote, Informationen, Anleitungen und Infofilme.
  • Das Imkerteam von «Kleiner Imker» ermöglicht Jugendlichen, sich mit der Haltung von Bienen vertraut zu machen, und vermittelt Informationen zur Biodiversität.
  • Das Bündner Jungimkerprojekt Flugschnaisa führt Schüler in die Imkerei ein und bringt ihnen den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur näher.
  • Bienen fürs Schulzimmer: Kinder und Jugendliche vom Bienenclub betreiben eine Bio-Imkerei und erlernen so das Imkerhandwerk in allen Facetten.
  • Der Verein Bienenschule sensibilisiert Kinder und interessierte Erwachsene über die Notwendigkeit der natürlichen Kreisläufe.

Was meint ihr? tun wir in der Schweiz zu wenig oder genügend für die Bienen? Könnte Mann/Frau sonst noch etwas verbessern?

Im nächsten Teil poste ich das Lieblingsgetränk von meinem Gottikind: „Kinder-Switchel“! Seid ihr gespannt? Dann besucht unsere Webseite gleich Morgen noch einmal! Wir freuen uns!

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